Archivist

Archivist

Der Archivist bewahrt, organisiert und gewährt Zugang zu Dokumenten und Archivmaterialien.

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Wer ist Archivist

Der Archivist organisiert und bewahrt Dokumente, Materialien und andere Aufzeichnungen. Sie überprüfen Informationen sorgfältig, klassifizieren sie nach bestimmten Kriterien, um einen einfachen Zugang zu notwendigen Daten in der Zukunft zu gewährleisten. Täglich digitalisiert der Archivist alte Dokumente, erstellt elektronische Kopien und pflegt Datenbanken. Sie planen und setzen auch Projekte um, um Archivmaterialien zu ordnen, bieten Beratungen für Mitarbeiter an und helfen bei der Suche nach benötigten Informationen. Der Archivist arbeitet oft mit anderen Spezialisten zusammen, um gemeinsame Projekte zu verwirklichen, wobei sie Wissen und Ideen austauschen. Sie legen großen Wert darauf, Dokumente zu bewahren, ergreifen Maßnahmen, um sie vor Abnutzung und Schäden zu schützen und überwachen den Zustand der Materialien. Dank des Archivisten wird Informationen für zukünftige Generationen bewahrt, da jedes Dokument ein Stück Geschichte trägt.

Arbeitszeit und Bedingungen

Archivare arbeiten in der Regel 40 Stunden pro Woche. Der Arbeitstag dauert 8 Stunden, von Montag bis Freitag. Die Wochenenden sind Samstag und Sonntag. Büroarbeit steht im Vordergrund, jedoch kann in einigen Fällen auch Homeoffice möglich sein. Seien Sie darauf vorbereitet, mit Dokumenten zu arbeiten, die sensible Informationen enthalten können. Sicherheitsprüfungen können erforderlich sein.

Was ein Archivist macht

  • Organization and storage of documents in the archive.
  • Verification of documents for compliance with standards.
  • Processing user requests for information retrieval.
  • Systematization of archival materials for easy access.
  • Keeping records of archival documents and their value.
  • Consulting visitors on the use of the archive.
  • Ensuring safety and preservation of archival materials.

Vorteile des des Archivisten-Berufs

Organisatorische Fähigkeiten

Verbessert die Fähigkeit, Daten effektiv zu speichern.

Bewahrung der Geschichte

Hilft, wichtige Dokumente zu bewahren.

Datenanalyse

Vereinfacht den Zugang zu Informationen für die Forschung.

Nachteile des des Archivisten-Berufs

Routinearbeit

Kann langweilig und monoton sein.

Technische Probleme

Risiko von Datenverlust aufgrund von Störungen.

Stressige Situationen

Dringende Anfragen können Stress verursachen.

Wie man ein mit dem Archivisten wird

Archivar wird man in Deutschland meist über eine Ausbildung – ein Studium ist nicht zwingend. Der klassische Einstieg ist die duale Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI), Fachrichtung Archiv. Wichtig sind Sorgfalt, Ordnungssinn und Grundkenntnisse im Dokumentenmanagement; eine Zulassung ist nicht erforderlich.

1. Duale Ausbildung (FaMI)

Die duale Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Archiv) dauert in der Regel drei Jahre und vermittelt Erschließung, Bestandserhaltung und Archivverwaltung im Betrieb. Das ist der anerkannte Standardweg in den Beruf.

2. Kurzlehrgänge und Weiterbildung

Kurzlehrgänge zu Archiv- und Schriftgutverwaltung vermitteln die Grundlagen von Verzeichnung, Datenschutz und Bestandserhaltung. Sie dauern wenige Wochen bis Monate und sind die schnellste Vorbereitung auf die Tätigkeit.

3. Einstieg über die Praxis

Du kannst ohne einschlägige Qualifikation als Archivhilfskraft starten und Verzeichnung, Indexierung und Schriftgutbearbeitung unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen lernen – oft der schnellste Einstieg.

Der schnellste Weg ist der direkte Einstieg als Archivhilfskraft mit Einarbeitung oder eine FaMI-Ausbildung. Ein Studium (Archiv-/Bibliothekswissenschaft) vertieft das Wissen und ist für den gehobenen oder höheren Archivdienst nötig, zum Start aber nicht. Praktische Erfahrung mit Dokumenten zählt am meisten.

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