Lackierer für Automobile

Lackierer für Automobile

Ein Kfz-Lackierer bereitet die Oberfläche des Fahrzeugs vor, lackiert es und stellt sein Erscheinungsbild wieder her. Er trägt Farben und Schutzbeschichtungen für ein makelloses Finish auf.

Auf dieser Berufseite erfahren Sie:

Wer ist Lackierer für Automobile

Ein Kfz-Lackierer spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung und Verbesserung des Erscheinungsbildes von Fahrzeugen. Er bereitet die Oberflächen sorgfältig vor, indem er sie von Schmutz, alter Farbe und Korrosion reinigt. Der Kfz-Lackierer schleift geschickt, um eine perfekt glatte Beschichtung zu erreichen. Er passt die Farben genau an, um den Originalton wiederherzustellen. Mit professionellen Produkten trägt der Kfz-Lackierer die Farbe auf und verteilt sie gleichmäßig für das bestmögliche Ergebnis. Anschließend trägt er schützende Klarlacke auf, um die Haltbarkeit des Finishs zu gewährleisten. Der Kfz-Lackierer verfeinert ständig seine Fähigkeiten und bleibt über neue Technologien im Malen informiert. Auch das Korrigieren von Unvollkommenheiten, die während des Prozesses auftreten, ist ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. Der Kfz-Lackierer achtet auf Veränderungen im Licht und in der Textur, um alle Nuancen einzufangen. Heute mehr denn je verdient jedes Auto, sein Bestes zu zeigen, und der Kfz-Lackierer arbeitet daran, dies zu ermöglichen.

Arbeitszeit und Bedingungen

Der Kfz-Lackierer arbeitet in der Regel 40 Stunden pro Woche. Der Arbeitstag dauert 8 Stunden. Typischerweise sind die Wochenenden Samstag und Sonntag. Die Arbeit findet in einer Werkstatt oder an einer Servicestation statt. Fernarbeit ist in diesem Beruf nicht möglich. Erwarten Sie, dass die Arbeitsbedingungen den Einsatz von giftigen Substanzen und Spezialgeräten beinhalten. Es kann auch eine Exposition gegenüber Lärm und Luftverschmutzung geben.

Was ein Lackierer für Automobile macht

  • Preparing the surface for painting the vehicle.
  • Carrying out basic technical procedures for painting.
  • Mixing and preparing paint according to specifications.
  • Diligently performing tasks while adhering to technology.
  • Quality control of paint application on the vehicle.
  • Cleaning and maintaining painting equipment.
  • Monitoring availability of materials and supplies.

Vorteile des Lackierers für Automobile-Berufs

Kreativität

Fähigkeit, einzigartige Designs zu erstellen.

Unabhängigkeit

Arbeitet oft selbstständig ohne Aufsicht.

Materialwahl

Verwendung verschiedener Farben und Materialien.

Nachteile des Lackierers für Automobile-Berufs

Körperliche Belastung

Ständige Arbeit in statischen Positionen.

Gesundheitsrisiken

Exposition gegenüber schädlichen Substanzen und Farben.

Wetterabhängigkeit

Einfluss von äußeren Bedingungen auf die Arbeit.

Wie man ein Lackierer für Automobile wird

Kfz-Lackierer wird man ohne Studium – der Beruf wird vor allem über die Praxis gelernt. In Deutschland ist der Standardweg die duale Ausbildung zum Fahrzeuglackierer (HWK). Wichtig sind Untergrundvorbereitung, der Umgang mit Lacken und Spritzgeräten und ein makelloses Finish.

1. Duale Ausbildung zum Fahrzeuglackierer

Der Standardweg ist eine duale Ausbildung zum Fahrzeuglackierer (HWK) in einem Lackier- oder Karosseriebetrieb. In rund 3 Jahren lernst du unter Anleitung Vorbereitung, Lackierung und Politur an echten Fahrzeugen und erhältst einen anerkannten Gesellenbrief.

2. Spezialkurse

Kurze Lehrgänge zur Fahrzeuglackierung vermitteln in wenigen Wochen praktische Fähigkeiten – vom Spachteln und Schleifen bis zum Auftragen von Lack und Klarlack mit modernen Verfahren.

3. Umschulung oder Quereinstieg im Betrieb

Über eine Umschulung (gefördert durch die Agentur für Arbeit) oder eine angelernte Helferstelle in einem Lackierbetrieb kannst du auch ohne klassische Ausbildung einsteigen und dich hocharbeiten.

4. Meisterbrief für die Selbstständigkeit

Die Fahrzeuglackierung ist ein zulassungspflichtiges Handwerk: Wer einen eigenen Betrieb führen will, braucht in der Regel den Meisterbrief. Für die Anstellung als Geselle ist er nicht nötig.

Am schnellsten startest du mit einer Ausbildung oder einer Anlernstelle in einem Lackierbetrieb und lernst direkt im Job, oft begleitet von kurzen Lehrgängen. Für einen eigenen Betrieb brauchst du den Meisterbrief, und dein Können wächst mit der Erfahrung.

Berufliche Ausbildung

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