Beruf: Optometrist
Wie man ein mit dem Optometristen wird
Ein Optometrist prüft das Sehen und versorgt Kunden mit Brillen und Kontaktlinsen. In Deutschland führt der klassische Weg über die duale Ausbildung zum Augenoptiker; für anspruchsvolle Refraktion und eine selbstständige Tätigkeit folgt der Augenoptikermeister oder ein Studium der Augenoptik/Optometrie. Ein Studium ist also nicht der einzige Weg.
1. Duale Ausbildung zum Augenoptiker
Der übliche Einstieg ist eine duale Ausbildung zum Augenoptiker bei einem Ausbildungsbetrieb, in der Regel 3 Jahre mit Abschluss vor der Handwerkskammer (HWK). Du lernst Anatomie und Physiologie des Auges, Optik sowie die Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen. Das ist die schnellste Grundlage für den Beruf.
2. Meister oder Studium
Aufbauend folgt der Augenoptikermeister, der zur eigenständigen Refraktion und zur selbstständigen Betriebsführung im zulassungspflichtigen Handwerk berechtigt. Alternativ vertieft ein Studium der Augenoptik/Optometrie an einer Hochschule (3 bis 4 Jahre) die klinischen und optometrischen Kenntnisse.
3. Praxis und Spezialisierung
Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung in der Refraktion, Kontaktlinsenanpassung und im Kundenkontakt. Mit Meisterbrief oder Studium und kontinuierlicher Weiterbildung kannst du dich auf anspruchsvolle Optometrie spezialisieren und eigenverantwortlich arbeiten.
Am schnellsten startest du mit einer dualen Ausbildung zum Augenoptiker. Für die eigenständige Refraktion und die selbstständige Führung eines Betriebs ist in der Regel der Augenoptikermeister erforderlich; ein Studium der Optometrie ist eine Alternative für höhere Qualifikationen.