Beruf: Pilot

Wie man ein mit dem Piloten wird

Um Pilot zu werden, zählt nicht ein Studium, sondern die Pilotenlizenz aus einer anerkannten Flugschule. Für das private Fliegen genügt die Privatpilotenlizenz (PPL); wer für eine Fluggesellschaft fliegen will, braucht die Berufs- bzw. Verkehrspilotenlizenz (CPL/ATPL). Die Ausbildung verbindet theoretische Prüfungen mit nachgewiesenen Flugstunden.

1. Flugschule und Pilotenlizenz

Der direkte Weg ist die Ausbildung an einer anerkannten Flugschule zum Erwerb der Pilotenlizenz. Du beginnst mit der Privatpilotenlizenz (PPL) und sammelst anschließend die nötigen Stunden in Richtung Berufspilotenlizenz (CPL). Es ist die Lizenz, nicht ein Studium, die zum Fliegen berechtigt.

2. Integrierte Verkehrspilotenausbildung

Integrierte Programme (oft als „frozen ATPL“ bezeichnet) verbinden Theorieunterricht und Flugausbildung und führen in rund zwei Jahren von null bis zur Verkehrspilotenlizenz. Dieser strukturierte Weg ist für alle, die direkt eine Airline-Laufbahn anstreben, häufig der schnellste.

3. Luftfahrtstudium

Ein Studium der Luft- und Raumfahrt oder Aeronautik ist nicht erforderlich, kann aber bei der Airline-Auswahl helfen und vermittelt ein tieferes Verständnis der technischen Seite des Fliegens. Für sich genommen ersetzt es jedoch nicht die Pilotenlizenz, die du trotzdem erwerben musst.

4. Flugstunden und Erfahrung sammeln

Nach der ersten Lizenz sammeln Piloten Flugstunden und Erfahrung – etwa als Fluglehrer oder auf kleineren Flugzeugen. Das ist ein notwendiger Schritt zu den Berufs- und Airline-Tätigkeiten, die umfangreiche nachgewiesene Flugstunden verlangen.

Der schnellste realistische Weg führt über eine vom LBA anerkannte Flugschule, vom PPL hinauf zur CPL/ATPL. Ein Luftfahrtstudium ist hilfreich, aber nicht erforderlich. Am wichtigsten sind die Lizenz und die Flugstunden, die du sammelst.