
Rigger
Ein Rigger steuert, installiert und hebt Lasten mit spezialisierter Ausrüstung.
Auf dieser Berufseite erfahren Sie:
Wer ist Rigger
Der Rigger beschäftigt sich mit dem Sichern von Lasten an Hebezeugen als Teil seines Berufs. Er überprüft sorgfältig Schlingen, Seile und andere Hebewerkzeuge, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Der Rigger plant, wie man die Last ordnungsgemäß hebt und bewegt, wobei er Gewicht und Abmessungen berücksichtigt. Er interagiert mit Kranführern und anderen Arbeitern vor Ort, indem er Befehle erteilt und koordinierte Aktionen sicherstellt. Der Rigger führt Lastberechnungen durch, analysiert die Situation und nimmt Anpassungen im Hebevorgang vor, um gefährliche Situationen zu verhindern. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Inspektion von Geräten und Lasten vor und nach dem Heben, was hilft, Unfälle zu vermeiden. Darüber hinaus weiß der Rigger, wie man mit verschiedenen Arten von Lasten umgeht, von übergroßen Strukturen bis hin zu kleinen Gegenständen, und sorgt für eine sichere Befestigung.
Wichtige Fähigkeiten von des Riggers
Arbeitszeit und Bedingungen
Ein Rigger arbeitet typischerweise 8-12 Stunden am Tag. Die freien Tage können variieren und erfordern oft Arbeit an Samstagen. Die hauptsächliche Arbeitsumgebung sind Baustellen oder industrielle Anlagen. Homeoffice ist nicht verfügbar. Ein Rigger kann extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sein und in Höhen arbeiten.
Was ein Rigger macht
- Preparing cargo for lifting and relocation.
- Inspecting and monitoring the condition of slings and lifting equipment.
- Performing lifting operations according to the specified schedule.
- Ensuring safety during cargo lifting operations.
- Collaborating with crane operators and other workers.
- Maintaining records of completed lifting operations.
- Training new employees in safety regulations and techniques.
Vorteile des des Riggers-Berufs
Körperliche Aktivität
Regelmäßige körperliche Anstrengung bei der Arbeit.
Teamarbeit
Zusammenarbeit mit Kollegen zur Erreichung von Zielen.
Technische Fähigkeiten
Entwicklung von Fachterminologie und Technologien.
Nachteile des des Riggers-Berufs
Verletzungsrisiko
Hohes Risiko von Unfällen bei der Arbeit.
Unvorhersehbarer Zeitplan
Änderungen der Arbeitszeiten ohne Vorankündigung.
Extreme Bedingungen
Arbeiten unter schwierigen Wetterbedingungen.
Wie man ein mit dem Rigger wird
Rigger bzw. Anschläger wird man schnell – ein Schulabschluss plus eine kurze, anerkannte Schulung reicht. Weil es eine sicherheitskritische Tätigkeit ist, brauchst du eine Befähigung als Anschläger von Lasten nach DGUV (vom Unternehmer beauftragt) und für Kranbegleitung oft den Kranführerschein. Zentrale Fähigkeiten sind Anschlagtechniken, Lastkunde und die Zeichengebung für den Kranführer.
1. Anschläger-Schulung (DGUV)
Kurze Lehrgänge bei einem anerkannten Bildungsträger vermitteln Hebezeugsicherheit, Anschlagtechniken und Zeichengebung, meist in wenigen Tagen bis Wochen. Du legst eine theoretische und praktische Prüfung ab und erhältst die Befähigung als Anschläger von Lasten nach DGUV – die übliche Voraussetzung für den Beruf.
2. Einarbeitung im Betrieb
Betriebe schulen Anschläger häufig direkt vor Ort und verbinden Theorie mit angeleiteter Praxis. Für Kranbegleitung absolvierst du zusätzlich die Ausbildung zum Kranführer; danach darfst du Lasten eigenständig anschlagen.
3. Einstieg als Helfer
Ohne Vorerfahrung kannst du als Bau- oder Montagehelfer beginnen und Anschlag- und Hebezeugsicherheit unter einer erfahrenen Fachkraft lernen. Anschließend absolvierst du die Anschläger-Schulung und wirst vom Unternehmer beauftragt, um eigenständig zu arbeiten.
Der schnellste Weg ist eine kurze Anschläger-Schulung nach DGUV-Vorgaben mit Beauftragung durch den Unternehmer, ergänzt durch praktische Übung auf realen Hüben. Ohne diese Befähigung darfst du nicht anschlagen, mit Praxis wächst das Können.
Berufliche Ausbildung
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