
Schweißer
Ein Schweißer verbindet Metalle durch Schweißen, schafft starke Strukturen und garantiert deren Zuverlässigkeit.
Auf dieser Berufseite erfahren Sie:
Wer ist Schweißer
Der Schweißer arbeitet täglich mit Metall, wobei er spezielle Werkzeuge und Ausrüstungen benutzt. Er bereitet die Oberflächen von Metallteilen vor, reinigt sie von Schmutz und Rost. Der Schweißer führt Schweißarbeiten durch, indem er Metallstücke mit verschiedenen Methoden verbindet: elektrisches, gasbetriebenes oder TIG-Schweißen. Während der Arbeit überwacht der Schweißer sorgfältig Temperatur und Druck, um Mängel in den Verbindungen zu vermeiden. Er inspiziert häufig jede Schweißnaht und nimmt während des Prozesses notwendige Anpassungen vor. Der Schweißer montiert auch Strukturen, arbeitet im Team oder eigenständig. Unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften trägt er Schutzkleidung und Ausrüstung. Zu seinen Tätigkeiten gehören die Wartung und Reparatur von Geräten sowie das Studium von Technologien zur Verbesserung seiner Fähigkeiten.
Wichtige Fähigkeiten von Schweizers
Arbeitszeit und Bedingungen
Schweißer arbeiten typischerweise 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche. Die Wochenenden sind Samstag und Sonntag. Die Arbeit findet meist in Produktionsstätten oder auf Baustellen statt. Homeoffice ist für Schweißer nicht verfügbar. Besondere Arbeitsbedingungen können aufgrund erhöhter Gefahren, Temperaturschwankungen und schädlicher Faktoren gelten. Schutzausrüstung kann ebenfalls erforderlich sein.
Was ein Schweißer macht
- Perform welding of metal parts using various methods.
- Read and interpret technical drawings and schematics.
- Monitor the quality of welds and completed work.
- Prepare surfaces before welding.
- Follow safety protocols during work.
- Carry out maintenance and repair of welding equipment.
- Collaborate with other specialists in production.
Vorteile des Schweizers-Berufs
Kreativität
Fähigkeit, kreative Ideen umzusetzen.
Technische Fähigkeiten
Entwicklung professioneller Schweißfähigkeiten.
Vielfalt
Vielfältige Projekte und Technologien.
Nachteile des Schweizers-Berufs
Gefährliche Bedingungen
Risiko von Verletzungen und Berufskrankheiten.
Physische Ermüdung
Ständige Aktivitäten können zur Ermüdung führen.
Spezialisierung
Mögliche Einschränkungen in der Vielfalt der Arbeit.
Wie man ein Schweißer wird
Schweißer:in ist in Deutschland kein eigener Lehrberuf, sondern eine Spezialisierung. Üblich ist die 3,5-jährige Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker:in, Anlagenmechaniker:in oder Metallbauer:in mit Schweißprofil. Ergänzend werden Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606 (MAG, WIG, E-Hand) abgelegt. Für Schweißaufsicht (WIG-Schweißaufsicht/SFI) ist die Weiterbildung beim DVS Standard.
1. Duale Ausbildung Metall mit Schweißprofil
3,5-jährige duale Ausbildung als Konstruktionsmechaniker:in oder Anlagenmechaniker:in. Vermittelt Lesen technischer Zeichnungen, Anschlagen, Schweißprozesse und endet mit IHK-Abschluss plus ersten Schweißerprüfungen.
2. Schweißerprüfungen DIN EN ISO 9606
Direkter Weg für Erwachsene: 2-12 Wochen pro Prüfung bei einer akkreditierten Schweißerschule. Häufig vom Arbeitgeber finanziert. Prüfungen sind verfahrens-, werkstoff- und dickenspezifisch.
3. Schweißaufsicht (SFI/IWE)
Weiterbildung beim DVS: Internationale Schweißfachkraft (IWS), -techniker:in (IWT) oder -ingenieur:in (IWE). 6-12 Monate berufsbegleitend, Voraussetzung für verantwortliche Schweißaufsicht in Stahlbau und Druckgerätebau.
Stapeln Sie die Prüfungen strategisch: WIG auf Edelstahl und Aluminium bringt spürbar mehr als reines MAG auf Baustahl. Eine Prüfung dauert nur Tage, wenn die Technik sitzt. Wichtig: alle Schweißprüfungen müssen alle 1-3 Jahre verlängert werden.
Berufliche Ausbildung
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